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Aktuelles
shqa Tagung 'Social Media und ihre Bedeutung für die Pharmaindustrie'
Merken Sie sich den Nachmittag des 15. September vor! Das Programm finden Sie hier:
Interverbandliche Empfehlungen zum Passwortschutz für Fachwerbung zu Rx-Arzneimitteln
Ab 2010 verlangt Swissmedic für Pharmawebseiten mit Fachwerbung für Arzneimittel gemäss einem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes einen Passwortschutz.

Dazu hat die Pharmaindustrie eine anwenderfreundliche Lösung entwickelt, das Swiss-Rx-Login. Sie basiert auf einem EAN-Code, der von der Stiftung RefData verwaltetet wird, und ermöglicht eine Nutzer-Registrierung für den online-Zugriff auf alle Informationen der in der Schweiz registrierten Arzneimittel.

Der primäre Identifikationsschlüssel ist der persönliche EAN-Code. Die Pharmafirmen werden den Swiss-Rx-Login in ihre Webseiten integrieren, sodass es für eine Fachperson möglich sein, sich nach dem Öffnen des Browsers einmal anzumelden und danach ohne weiteres auf geschützte Webseiten verschiedener Pharmafirmen zugreifen zu können.

Es genügen zur Erfüllung des Entscheides des Bundesverwaltungsgerichtes auch andere gleichwertige Passwortsysteme wie DocCheck oder firmeneigene Systeme, sofern sie die Prüfung der Identität der Fachperson vor Vergabe eines Passwortes einschliessen.

Fach- und Laieninformationen müssen wie bisher nicht passwortgeschützt werden. Zur Beurteilung der Qualität solcher Informationsangebote dient als Orientierungshilfe das shqa-Zertifikat. Die mit diesem Vertrauenssiegel ausgezeichnete Websites gewährleisten, dass die Inhalte zuverlässig und sicher sind und persönlichen Daten schützen.
Fibo Deutsch: Gesundheitsinformationen im Internet müssen ehrlich und transparent sein
Anlässlich des diesjährigen eHealth Summits in Bern zeigte der Leiter von Gesundheitssprechstunde, Fibo Deutsch Beispiele von Webseiten mit sehr unterschiedlichen Aussagen zu Gesundheitsfragen. Seine Beispiele zeigten, dass oft die wahren Absender der Informationen verschwiegen oder versteckt werden. Daher sind Standards, welche die Transparenz der Gesundheitsinformationen fördern und entsprechende Vertrauenssiegel wie jener von shqa, dringend notwendig.
Vertrauensbildung im Internet als hausärztliche Aufgabe
Der Experte in eHealth, Martin Denz, veröffentlichte in der Schweizerischen Aerztezeitung (Ausgabe 2009;90: 30/31; 1175-7) einen Appell an die Hausärzte, sich bewusster um die Kommunikation im Internet zu kümmern. Die Bevölkerung orientiert sich mehr und mehr über dieses Medium, Denz ermahnt die Hausärzte zum qualitätsbewussten Einsatz ihrer Webauftritte und empfielt die Zertifizierung solcher Internetauftritte. Ein vereinfachter Ansatz des Modelles des Vertrauenssiegels Internet von shqa würde dazu in den Augen von Denz eine gute Lösung darstellen.
eHealth Literacy – Gesundheitskompetenz an der IFAS
Unter dem Titel „eHealth Literacy“ diskutierten rund 30 eHealth-Spezialisten und Experten aus dem Gesundheitswesen an einem Spezialanlass anlässlich der Fachmesse für Arzt- und Spitalbedarf IFAS am 30. Oktober 2008 in Zürich.

Bekannte Exponenten wie der Trendforscher Stephan Sigrist, MSD-Geschäftsleitungsmitglied Stefan Wild und die Nationalrätin Bea Heim führten zum Thema Gesundheitskompetenz und eHealth ein. Bei den Teilnehmern herrschte Einigkeit darüber, dass Investitionen in Prävention und Gesundheitsförderung nicht nur die Gesundheit und die Lebensqualität des Einzelnen fördern, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft stärken. Das Gesundheitssystem der Zukunft soll transparent, vernetzt und dennoch sicher aufgebaut sein. So können die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Landes in den Mittelpunkt ihrer Gesundheitsversorgung rücken und aktiver darin einbezogen werden.

Dr. Stephan Sigrist vom Collegium Helveticum wünscht sich „eine Plattform, wo qualitätsgeprüfte Informationen zu Gesundheit , Krankheit und Therapie verfügbar sind" und Nationalrätin Bea Heim fordert „validierte Informationen zur Bildung der kritischen Gesundheitskompetenz".
eHealthCare.ch-Kongress – Qualitätsgewinn für den informierten Patienten
Der 8. Jahreskongress eHealthCare.ch in Nottwil vom 23./24. September bot den rund 1’600 Teilnehmern eine hervorragende Plattform für den einen wertvollen Meinungsaustausch mit wichtigen Entscheidungsträgern sowie eine sehr gute Übersicht über bestehende eHealth-Konzepte, -Strategien und -Praxislösungen.

Im Symposium über Gesundheitskompetenz und eHealth wurde aufgezeigt, dass Informiertsein für Alle eine Notwendigkeit wird, um auch in Gesundheitsfragen entscheiden zu können. Dabei sind Massnahmen hilfreich, welche die Qualität der angebotenen Information fördern (wie dies das shqa-Vertrauenssiegel Internet bezweckt).

Die Leiterin des Symposiums, Ilona Kickbusch. fasste die Entwicklungen wie folgt zusammen:
„Das Recht auf Teilhabe, Information, Qualität, Kompetenz und Sicherheit wird in der Gesundheitsgesellschaft an Bedeutung gewinnen, und die BürgerInnen, PatientInnen und KonsumentInnen werden es zunehmend einfordern.“
shqa findet Beachtung beim BAG
Die e-Health Strategie des Bundes will auch im Bereich der Qualitätskontrolle der elektronischen Informations- und Dienstleistungsangebote richtungsweisend sein.

Im Rahmen einer Bestandesaufnahme lud die Teilprojektgruppe "Online-Dienste und Befähigung" am 24. Mai 2008 den Geschäftsführer von shqa, Peter Cavigelli, zu einer Präsentation des Vertrauenssiegels Internet nach Bern ein. Dabei waren auch Vertreter von Health on the Net (HON) und vom deutschen aktionsforum gesundheitsinformationssystem (afgis). Sowohl HON als auch afgis verleihen Qualitätssiegel, allerdings, im Unterschied zu shqa, nach einfachen Selbstdeklarationen und ohne detaillierte Prüfung der qualitätssichernden, firmeninternen Prozesse.

Die Ausführungen von Peter Cavigelli wurden von den Anwesenden mit Interesse verfolgt.
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